Photovoltaik für Einsteiger

Photovoltaik
einfach erklärt.

Eine Photovoltaikanlage macht aus Tageslicht elektrischen Strom. Damit dieser Strom sicher im Gebäude genutzt werden kann, braucht es mehr als Module auf dem Dach. Hier sehen Sie das komplette System in einfachen Worten.

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Einfach erklärt

Photovoltaik verstehen – ganz ohne Vorwissen.

Eine Photovoltaikanlage macht aus Tageslicht elektrischen Strom. Damit dieser Strom sicher im Gebäude genutzt werden kann, braucht es mehr als Module auf dem Dach. Hier sehen Sie das komplette System in einfachen Worten.

Kurz gesagt

Ein kleines Kraftwerk auf dem eigenen Dach

Die Solarmodule sind wie viele kleine Stromerzeuger. Sie fangen Licht ein. Ein Wechselrichter übersetzt den erzeugten Strom anschließend in die Stromart, die Steckdosen und Geräte benötigen. Was gerade nicht gebraucht wird, kann gespeichert oder ins öffentliche Netz abgegeben werden.

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Der komplette Überblick

Was gehört alles dazu?

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Solarmodule

Die dunklen Flächen auf dem Dach nehmen Licht auf und erzeugen daraus elektrischen Strom. Wärme ist dafür nicht nötig; auch an hellen, bewölkten Tagen entsteht Strom, nur meist weniger.

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Dach & Befestigung

Die Module müssen sicher befestigt sein. Dachform, Ausrichtung, Schatten, Zustand und nutzbare Fläche entscheiden darüber, wo und wie viele Module sinnvoll sind.

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Leitungen & Schutz

Kabel bringen den Strom vom Dach zum Wechselrichter und weiter in die Elektroanlage. Schalter, Erdung und Überspannungsschutz helfen, Menschen, Gebäude und Technik zu schützen.

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Wechselrichter

Die Module erzeugen eine andere Stromart als das Haus benötigt. Der Wechselrichter wandelt sie um und überwacht zugleich wichtige Werte der Anlage.

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Zähler & Energiemanagement

Messgeräte erkennen, wie viel Strom erzeugt, selbst verbraucht, gespeichert, gekauft oder abgegeben wird. Eine Steuerung verteilt ihn sinnvoll.

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Speicher, Wallbox & Netz

Ein Batteriespeicher kann Überschuss für später aufheben. Eine Wallbox kann damit das Auto laden. Was darüber hinaus übrig bleibt, kann nach den geltenden Regeln ins öffentliche Stromnetz fließen.

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Vom Anfang bis zur Nutzung

Was passiert Schritt für Schritt?

  1. 01

    Licht trifft auf die Module

    Die Zellen in den Modulen setzen Licht in Gleichstrom um. Mehr Licht bedeutet meistens mehr Erzeugung; Schatten und Winter verringern sie.

  2. 02

    Der Strom wird nutzbar gemacht

    Der Wechselrichter wandelt den Gleichstrom in Wechselstrom um. Erst dann passt er zur üblichen Elektroanlage des Gebäudes.

  3. 03

    Das Gebäude nutzt zuerst den eigenen Strom

    Laufende Geräte werden direkt versorgt. Dieser direkte Verbrauch ist besonders sinnvoll, weil der Strom dort genutzt wird, wo er entsteht.

  4. 04

    Überschuss bekommt ein Ziel

    Die Steuerung kann freie Energie in einen Speicher oder ein Fahrzeug leiten. Was nicht vor Ort genutzt wird, fließt ins öffentliche Netz.

  5. 05

    Fehlende Energie kommt aus dem Netz

    Nachts oder bei zu geringer Erzeugung bezieht ein übliches netzgekoppeltes Gebäude automatisch Strom aus dem öffentlichen Netz. Die Versorgung bleibt dadurch alltagstauglich.

  6. 06

    Anzeige und Prüfung halten alles nachvollziehbar

    Monitoring zeigt Erzeugung und Verbrauch. Fachgerechte Prüfung, Dokumentation und bei Bedarf Wartung sorgen für einen sicheren, verständlichen Betrieb.

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Ohne Fachchinesisch

Technische Wörter übersetzt

Photovoltaik (PV)
Technik, die Licht direkt in elektrischen Strom umwandelt. Sie ist nicht dasselbe wie Solarthermie, die Wasser erwärmt.
Gleichstrom / Wechselstrom
Die Module erzeugen Gleichstrom. Haushaltsgeräte arbeiten normalerweise mit Wechselstrom. Der Wechselrichter verbindet beide Welten.
Wechselrichter
Das Gerät, das Solarstrom für das Gebäude passend umwandelt und die Anlage überwacht.
kWp
Die Nennleistung der Module unter festgelegten Testbedingungen. Der Wert hilft, Anlagengrößen zu vergleichen; er ist keine ständig garantierte Leistung.
kWh
Eine Energiemenge. Auf der Stromrechnung steht, wie viele Kilowattstunden verbraucht wurden.
Eigenverbrauch
Der Teil des Solarstroms, den Sie direkt im eigenen Gebäude oder zum Laden nutzen.
Einspeisung
Solarstrom, der nicht vor Ort gebraucht wird und in das öffentliche Netz fließt.
Autarkiegrad
Der Anteil Ihres gesamten Strombedarfs, den PV und Speicher selbst abdecken. 100 Prozent sind bei üblichen netzgekoppelten Anlagen meist nicht das realistische Ziel.
Ertrag
Die Strommenge, die eine Anlage in einem Zeitraum wirklich erzeugt. Dach, Wetter, Schatten und Technik beeinflussen sie.

Anwendungen und technische Details

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